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4.1 Arteriosklerose

Der Begriff Arteriosklerose bedeutet wörtlich: “Verhärtung der Arterien” und bezeichnet alle Erkrankungen, die mit einer Verdickung der Arterienwand und einem Verlust der Elastizität einhergehen.

Man unterscheidet drei verschiedene Formen:

  1. Die Arteriolosklerose mit Befall kleiner Arterien und Arteriolen, Verdickung der Gefäßwand und Verengung des Lumens, welche zu einer Ischämie der abhängigen Gebiete führen kann, ist häufig assoziiert mit Hypertonie u/o Diabetes mellitus.
  2. Die Mönckeberg-Mediaverkalkung mit geringerer klinischer Bedeutung ist charakterisiert durch spangenartige Kalkablagerungen in der Media
    mittlerer Arterien von über 50-Jährigen. Sie geht häufig mit sekundärer Ossifizierung einher
  3. Die Atherosklerose ist die wichtigste Form. Hier kommt es ausgehend von Lipideinlagerungen und fibrösen Plaques in der Intima und Media zu komplizierten Plaques, Wandaufbrüchen und thrombotischem Gefäßverschluss.

Häufig wird der Begriff “Arteriosklerose” im deutschen Sprachraum synonym für “Atherosklerose” verwendet.

Bearbeiter: Peter Sinn
Letzte Änderung: 16.07.2012