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Nicht-tumoröse Erkrankungen des ZNS


01: Hypoxie - eosinophile Degeneration

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Morphologie
In der Nervenzelle manifestiert sich der Zellschaden durch geschrumpftes, eosinophiles Zytoplasma und pyknotische Zellkerne (sog. eosinophile Degeneration). Diese Morphologie ist frühestens 4-6 Stunden, gewöhnlich aber 12-18 Stunden nach einem hypoxischen Schaden lichtmikroskopisch sicht…

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04: Hirninfarkt

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Morphologie
Histopathologisch lassen sich Infarkte den Stadien I, II und III zuordnen. Das Stadium I ist gekennzeichnet durch den Untergang von Nervenzellen mit Chromatolyse und eosinophiler Degeneration sowie durch eine ödematöse Auflockerung des infarzierten Gewebes. In Abhängigkeit der Ausdehnung…

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05: Morbus Alzheimer - Hippokampusformation

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Morphologie
Makroskopisch erkennt man eine Hirnatrophie mit verschmälerten Hirnwindungen, erweiterten Sulci und einem erweiterten Ventrikelsystem. Mikroskopisch zeigt sich ein Nervenzellverlust. Klassische mikroskopische Alzheimer-typische Veränderungen sind:

  1. senile Plaques: Das sind extrazelluläre A…

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06a: Morbus Parkinson - Substantia nigra

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Morphologie
Makroskopisch erkennt man eine Abblassung bis hin zum Pigmentverlust der Substantia nigra, des Locus coeruleus und anderer pigmentierter Kerngebiete. Histologisch zeigt sich ein ausgeprägter Untergang neuromelaninhaltiger dopaminerger Nervenzellen in der Zona compacta der Substantia nigr…

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07: Eitrige Leptomeningitis

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Morphologie
Erkennbar sind leptomeningeale Granulozyteninfiltrate sowie eine eosinophile Degeneration der kortikalen Neurone.

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08: Metastatische Herdenzephalitis

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Morphologie
Mikroskopisch finden sich diffus im Gehirn verteilt kleine Entzündungsherde. Sie sind bevorzugt (jedoch nicht ausschließlich) in der kapillarreichen Rinde lokalisiert. Diese bestehen aus Granulozyten, nekrotischem Hirngewebe, Erregern (hier: Bakterien, blau gefärbt) und in späteren Stadi…

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09: Tuberkulöse Meningitis

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Morphologie
Die entzündlichen Veränderungen betreffen vorwiegend die basalen Zisternen unter Einschluss der Sehnerven, der Infundibularregion, der Hirnschenkel und der Brücke. Mikroskopisch finden sich verkäsende Granulome mit dichtliegenden Epitheloidzellen, Langhans-Riesenzellen (v.a. an den Nekro…

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10b: Multiple Sklerose

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Morphologie
Makroskopisch erkennt man multiple graue Herde (sog. Plaques) in der weißen Substanz. Prädilektionsstellen sind die periventrikuläre weiße Substanz, der Nervus opticus, das Kleinhirn, der Hirnstamm und das Rückenmark. Klassische mikroskopische Veränderungen in den Plaques sind:

  1. Entzündung

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20: Neurogene Muskelatrophie

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Der Muskel stammt von einer 40-jährigen Patientin mit ALS

Morphologie
Paraffinschnitt HE: Die rund und- oder angulär-atrophische Muskelfasern kommen solitär oder in Gruppen angeordnet vor. Im Endstadium der Atrophie erkennt man nur noch die geschrumpften Zellkerne innerhalb der Zellmembran (“pyknotisc…

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21a: Muskeldystrophie

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Morphologie
Unter einem dystrophischen Gewebssyndrom versteht man die myopathische Veränderung der Muskelfasern mit Ausbildung von Faserabrundungen und Kalibervariationen, dem Auftreten von binnenständigen Kernen, Nekrosen und Regeneratfasern sowie eine deutliche Vermehrung des endomysialen Binde- u…

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Bearbeiter: David Reuss